Über die Schifffahrt

Auf der Suche nach Schiffen zu verkaufen

Momentan fehlen uns die Frachtschiffe, kleine Ice Class Schlepper, kleine Autofähren und Schuten. Wir sehen, dass wir mehr Käufer haben als wir Schiffe und in letzter Zeit sind mehrere Vereinbarungen abgeschlossen, bevor wir Zeit hatten, sie auf die Website zu stellen. Wenn Sie ein Schiff kaufen möchten, kontaktieren Sie uns bitte. Müssen Sie Ihr Schiff verkaufen, kontaktieren Sie uns bitte.

Das vergangene Jahr

Ein weiteres, dunkles Jahr für die Schiffsbesitzer in Nord-Europa ist vergangen, was sich in den Verkaufszahlen der Schiffsmakler bemerkbar gemacht hat. Weit weniger Telefonanrufe, einige Tage waren sehr ruhig im Büro, und wesentlich weniger E-Mails als sonst.
In den guten Jahren von 2007 bis 2008 waren unsere Telefonleitungen fast ständig besetzt und unsere Webseite verzeichnete bis zu 3500 einzelne Besucher am Tag.
Heutzutage sind wir froh, wenn wir gerade mal halb so viele Anfragen bekommen würden.
Im Vergleich von vor 4 bis 5 Jahren, erkennen wir eine große Veränderung der Kundschaft, welche uns kontaktierte. Die Mehrzahl unserer heutigen Kunden wissen, worauf sie sich einlassen. Damals hatten unsere Kunden kaum Ahnung von Schifffahrt und wollten von uns betreut werden. Diese Art von Kunden ist wegen vielerlei Gründen längst verschwunden.
Hinzu kommen außerdem die Bankenkrise und schlechte Finanzierungs-Konditionen. Heutzutage ist es wesentlich problematischer, trotz zuversichtlicher Kaufverträge eine gesicherte Finanzierung für ein Schiff von einer Bank zu bekommen.
Das bedeutet, dass obwohl wir gute Voraussetzungen hätten, nämlich ernsthaft interessierte Verkäufer und Käufer, der Verkauf schließlich nicht zustande kommt.
Der Käufer erhält erst einmal eine positive Zusage seiner Bank, welche dann aber durch den Vorstand wieder revidiert und abgesagt wird.

Andererseits erleben wir den Trend, dass diejenigen, welche über genügend Geld verfügen, dieses auch beginnen wieder auszugeben. Das betrifft hauptsächlich neuwertige Schiffe, welche nur ein paar Jahre alt und im guten Zustand sind. Die werden für relativ wenig Geld verkauft, da Neubauten deutlich teurer wären.
So gut wie unmöglich ist es aber weiterhin, ältere Schiffe zu veräußern.
Wir erkennen, dass vor uns noch ein paar sehr dunkle Jahre liegen, mit noch einigen zu erwartenden Pleiten in der Schiffsindustrie.
In einigen Bereichen wurden in den letzten Jahren zu viele Schiffe in einer schlechten Qualität gebaut und es gibt nicht genügend freie Arbeitsplätze für diese Überkapazität auf dem Markt.
Außerdem ist nicht zu erkennen, dass sie der Zustand in den nächsten Jahren ändern wird.
Es ist allgemein bekannt um welche Bereiche es sich hier handelt und braucht von uns daher nicht weiter angesprochen zu werden.

Allerdings haben wir festgestellt, dass es ein gesteigertes Interesse an Schleppern zu geben scheint. Die Käufer wollen aber keine den Markt überschwemmenden Neubauten aus China und der Türkei erwerben, sondern eher die alten, gebrauchten, in Europa gebauten Schiffe.
Es ist weiterhin ein Bedarf an Patrouillen-Fahrzeugen in Afrika. Der Markt dafür schrumpfte zwar in Ost-Afrika, steigerte sich aber dafür in West-Afrika. Afrika hat einen wachsenden Markt an Schiffen aller Art, ebenso Süd-Afrika, wobei Brasilien hier die treibende Kraft ist.

Unsere Firma hatte nach einem Hoch im Jahre 2008 einen großen Einbruch 2009 mit negativen Folgen und wir konnten unsere Profite in den letzten Jahren nur wieder langsam steigern.
2012 konnten wir nur 41 Schiffe und Arbeitsboote verkaufen. Dieses ist der niedrigste Verkaufsstand eines Jahres seit unserem Bestehen.
In den „guten“ Jahren haben wir bis zu 100 Schiffe pro Jahr verkauft.
Trotz der rückläufigen Verkäufe konnten wir dennoch den Absatz und den Profit steigern.
Die im Jahr 2012 verkauften Schiffe gingen nach Kamerun, Nigeria, Irland, Schweden, England, Guernsey, Dänemark, Belgien, Norwegen, Island, Malta und Kongo, um nur ein paar Staaten zu nennen. 11 Schiffe wurden nach Schweden verkauft.
Wir werden auch weiterhin eine offensive Investition in die Zukunft tätigen und stellen 2013 einen weiteren Makler ein, um unsere Stellung als Schiffsmakler zu festigen.
Nach 30 Jahren in diesem doch eher konservativen Geschäft haben wir erkennen müssen, dass wir in den nächsten 5 Jahren gezwungen sind umzudenken.
Es müssen für die nächste Generation Veränderungen erarbeitet werden. Vielen unserer Käufer in Afrika und Süd-Amerika ist nicht bewusst, dass Schiffsmakler ein Beruf ist.
Sie schauen im Internet nach Schiffen zum Kauf. Die meisten ernsthaften Schiffsmakler präsentieren nur sich auf ihren Webseiten, jedoch nicht die zum Verkauf stehenden Schiffe.
Auf der anderen Seite jedoch schreiben recht wenige im Internet vertretene Makler etwas über sich selbst. Hauptsächlich, weil sie eigentlich gar keine wirklichen Makler sind und zudem noch wenig Ahnung über Schiffe haben.

Wir werden unsere breite Erfahrung im Geschäftsbetrieb, über die Schiffe, unsere langen Kontaktlisten und Newsletter, neue Möglichkeiten der medialen Darstellung in Internet und mehr Anzeigen in Magazinen und Zeitungen in den nächsten Jahren dazu nutzen, unseren Profit und die Anzahl der verkauften Schiffe zu steigern.
Wir haben dazu gerade einen neuen Mitarbeiter, Herrn Alexander Graff, eingestellt, welcher für die Pflege der Internetseite und Anzeigen zuständig ist.
Außerdem haben wir nun das große Projekt gestartet, unsere Internetseite und somit auch alle angebotenen Schiffsanzeigen in diverse Sprachen, wie Finnisch, Türkisch, Spanisch und Französisch zu übersetzen. Später folgen auch Übersetzungen in Arabisch, Griechisch, Russisch und Deutsch.
Dabei benutzen wir keine Internet-basierende Übersetzungsprogramme, sondern suchen begabte und sachkundige Übersetzer, welche sich im seemännischen Sprachgebrauch und den Fachbegriffen auskennen.
Wir glauben, dass dieses uns nicht nur dabei hilft, unseren Umsatz zu steigern, sondern auch den Käufern hilft, sich ein besseres Bild des gewünschten Produktes zu machen.
Auf diesem Wege können wir genauere Werteinschätzungen und Analysen betreiben.
Mit anderen Worten: „Nicht aufgeben, wir sind dabei!“

2013-01-15


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